Coronavirus-Krise: Musikbranche fordert Unterstützung

BERLIN (FIRSTNEWS) - Aufgrund der Coronavirus-Pandemie sind bis auf Weiteres sämtliche Touren und Konzerte abgesagt worden. Das bedeutet, dass Veranstalter, Clubs und deren Mitarbeiter derzeit keine Einnahmen haben. Das kann an die Existenzgrundlage eines Unternehmens gehen. Das finden der Deutsche Musikrat und Konzertveranstalter Berthold Seliger. Beide stellen Forderungen an die Politik, wie "metal-hammer.de" berichtete. Der Deutsche Musikrat nimmt Bezug auf die Erklärung der Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters vom 13. März 2020, die Kultur- und Kreativwirtschaft massiv während der Einschränkungen aufgrund des Coronavirus zu unterstützen. Generalsekretär Prof. Christian Höppner wird dabei konkret: „Der Deutsche Musikrat fordert ein auf sechs Monate befristetes Grundeinkommen in Höhe von 1000 Euro für alle freiberuflichen Kreativschaffenden. Die Einkommen der freiberuflichen Musikerinnen und Musiker, sei es im Veranstaltungsbereich wie in den musikpädagogischen Berufsfeldern, brechen mit dem bundesweiten Shutdown sofort weg, während die Kosten weiterlaufen."

Konzertveranstalter Berthold Seliger fordert außerdem in einem Gastbeitrag bei "tip Berlin" einen Rettungsfond für Clubs und Agenturen.

Unser Tipp: Wenn ihr Tickets für Konzerte habt, die jetzt ausfallen: Gebt diese nicht zurück und verlangt euer Geld zurück! Sondern behaltet sie und unterstützt damit die Künstler!
Bildquelle: pixabay

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